Sumpfbiber mit hoher Männerquote

269 Mitglieder zählt der Strohhamer Verein, der auf das Jahr 2015 zurückblickte.

Kirchdorf. Mit einem "Prost beinand" eröffnete der Vorstand der Strohhamer Sumpfbiber, Florian Eichinger, die jüngste Jahresversammlung des Vereins, zu der zahlreiche Mitglieder sowie 2. und 3. Bürgermeister Walter Unterhuber und Jürgen Brodschelm gekommen waren.

Bevor Eichinger seinen Jahresrückblick in Wort und Bild startete, kam Schatzmeister Thomas Inzenhofer zu Wort. Er gab die Einnahmen und Ausgaben des Vereins bekannt und verwies auf ein sattes finanzielles Polster, auf das die Sumpfbiber blicken können, sich darauf jedoch nicht ausruhen werden, denn es gibt immer was zu sanieren. Dass im finanziellen Bereich alles seine Richtigkeit hat, wurde von Michael Steininger und Manuel Niedermeier geprüft. Steininger bestätigte Inzenhofer eine einwandfreie Kassenführung.

In Vertretung für Schriftführer Daniel Koidl informierte Eichinger über die Vorstandssitzungen und den momentanen Mitgliederstand von 269. Davon sind 200 Mitglieder männlich und 69 Frauen. Die größte Gruppe liegt dabei mit 117 Mitgliedern im Alter zwischen 22 und 35 Jahren sowie mit 88 Mitgliedern zwischen 36 und 50 Jahren, so Eichinger. Der größte Anteil der Mitglieder kommt mit 144 aus Kirchdorf, gefolgt von 45 aus Simbach und 17 aus dem Raum Stubenberg, Ering, Malching. Auch drei Mitglieder aus Österreich können die Sumpfbiber verzeichnen.

Bedauerlich fand Eichinger den Austritt von elf Mitgliedern im vergangenen Jahr. Zum Vergleich: Es gab 35 Austritte in der Geschichte der Sumpfbiber, die es seit 1988 gibt. Darauf müsse man reagieren und diesen relativ jungen Verein beisammenhalten, so der Vorsitzende. Auch über mehr weibliche Mitglieder würde man sich freuen.

Mit vielen Bildern aufgelockert, präsentierte der Vorstand den Rückblick 2015, bei dem er unter anderem vom beliebten Ski- und Snowboardausflug, dem Arbeitseinsatz im Vereinsheim, vom Maibaumaufstellen bis hin zur Maiandacht, zwei Genuss-Radltouren, dem Jahresessen und der Beteiligung am Kirchdorfer Christkindlmarkt berichtete. Der Erlös aus dem Christkindlmarkt, 500 Euro, kam verschiedenen Einrichtungen und Institutionen der Gemeinde zu Gute. Jährliche Highlights seien das Straßenfest und natürlich die legendäre Sumpfbiber-Party, bei der jedoch dieses Mal der erste Abend nur mangelhaft besucht worden war, so Eichinger.

Sieben Mitglieder – Heinz und Gitte Eichinger, Franz Schickhuber, Hans Hauswirth, Sandra Böhr, Daniela Zellner und Rainer Laußer – konnte Eichinger für 25-jährige Mitgliedschaft bei den Sumpfbibern ehren. Sie durften sich über jeweils eine Maß Bier freuen. Besonders an das Ehepaar Eichinger, die Eltern des Vorstands, sprach dieser seine Dankesworte aus, denn sie haben eine "lange Leidensgeschichte" hinter sich. In ihrem Garten stand nämlich von Beginn an lange das Vereinsheim der Sumpfbiber. Schön sei auch, dass Franz Schickhuber, der jahrelang die Schriftführertätigkeit inne hatte, noch bei den Sumpfbibern ist.

Seitens der Gemeinde sprach Walter Unterhuber die besten Wünsche an die Geehrten aus. Den Sumpfbibern, die er seit der Gründung bestens kenne, dankte er besonders für ihre Aktivitäten und ihr Engagement. Er sicherte ihnen die Unterstützung der Gemeinde zu und zeigte sich in Bezug auf die Mitgliederzahl nicht bange, "denn kommen mehr Mädels dazu, stellt sich der Zuwachs von selbst ein", scherzte Unterhuber.

Als nächste Termine für 2016 nannte Eichinger die Ski- und Snowboardfahrt nach Leogang, das Maibaumaufstellen am 30. April, den "Putzer"-Ausflug am 28. Mai und den Waldcup am 14. August. Ob die Sumpfbiber-Party wieder zwei Tage oder nur an einem Tag abgehalten werden soll, wird noch entschieden. Ins Auge gefasst wurde ein Vereinsausflug, eventuell vom 3. bis 5. Juni nach Saalbach, meinte der Vorstand.

Eichinger bedankte sich zum Abschluss bei allen, die in jeglicher Form zum Gelingen des Vereinslebens beitragen und schloss mit einem dreifachen "Sumpf-Biber" die Versammlung.

Bericht von Monika Hopfenwieser
Quelle: pnp.de

 

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